Sanierung denkmalgeschütztes Stadthaus, Zug
Auftraggeber:
Dr. med. Hansueli Bussmann
Planung:
02/07 - 01/09
Realisierung:
09/09 - 07/10
Kubikmeter:
1'035 m³ (SIA 416)
Hauptnutzfläche:
344 m²
Nutzung:
Laden, 2 Wohnungen
Konstruktion:
Massivbau
Baustandard:
konventionell

Das Altstadthaus an der St. Oswalds-Gasse 1 ist seit 1871 bekannt als Restaurant „Frohsinn“ und liegt im schützenswerten Altstadtbereich. Die geschichts-trächtige Liegenschaft zeugt von zahlreichen baulichen Veränderungen während der vergangenen Jahre. Archäologische Untersuchungen vor Baubeginn, brachten Mauer- und Holzreste hervor, welche auf die Zeit vor dem 15. Jahrhundert datiert wurden. Das Gebäude besteht aus Vorder- und Hinterhaus, was in den untenschiedlichen Stockwerkniveaus gut ersichtlich wird. Die Giebelseite zur St. Oswalds-Gasse bildet die Hauptfassade mit einer repräsentativen sockel-geschossigen Ladenfront. Über Jahrzehnte wurde die Liegenschaft als Laden oder Restaurant mit Wohnräumen genutzt. Das Haus wurde im Dialog mit der Denkmalpflege total erneuert und auf den Stand der heutigen Anforderungen gebracht. Ziel war, alle Räume möglichst direkt mit Sonnenlicht zu versorgen und die niedrigen Geschosshöhen zu optimieren. Das Gebäude erfüllt heute die strengen Auflagen bezüglich Energie, Brandschutz sowie dem Schallschutz. In den oberen Geschossen sind zwei lukrative Wohnungen untergebracht. Die grosse, bürgerliche Maisonette-Wohnung orientiert sich um einen 2-geschossigen Luftraum, der den angrenzenden, niedrigen Wohnräumen genügend Weite gibt. Eine neue Aussentreppenanlage erschliesst die gesamten Wohnungen von den Kellerräumen bis zur kleinen Dachgeschosswohnung. Die neu geschaffenen Terrassen zum Hinterhof bieten den Bewohnern die gewünschten Aussenbereiche.

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