Jubiläumsfachhöck vom 17. März 2017

 

Wie jeder unserer Fachhöcks, begann dieser mit dem Speak von Hans. Wir wurden über den aktuellsten Stand unserer Objekte  informiert. Um 9.00 Uhr machten wir uns mit 3 Autos auf den Weg nach Stammheim. Stammheim liegt im Zürcher Weinland. Markus Reutimann, der Betriebsleiter der Stammheimer Hopfentropfen GmbH, erzählte uns zuerst etwas zu Stammheim und zur Umgebung. Kurz darauf erklärte er uns in der gemütlichen Braustube, zu einem leckeren, hausgemachten Bier, den genauen Ablauf des Bierbrauens.  Und schon durften wir selbst anpacken. Während die eine Gruppe das Getreide schrotete, füllte die andere Gruppe 40l Wasser in den ersten Behälter. Im nächsten Schritt wurde das geschrotete Getreide, Schaufel für Schaufel, zum Wasser hinzugegeben. Da das Erhitzen dieses Brauwassers ca. eine Stunde dauert, durften wir uns an den Mittagtisch setzten. Ein feines Buffet mit verschiedenen Fleisch- und Salatsorten wartete auf uns. Als wir gesättigt waren, ging unser Brauverfahren auch schon weiter. Hans rührte, Simon drehte den Hahn auf, Fritz hielt den Eimer unter das Ventil aus dem die Brühe kam und Evelyne transportierte unser „noch nicht ganz fertiges“ Bier in den oberen Kessel. Es wurde noch einmal erhitzt und währen dessen durften wir eine PowerPoint-Präsentation über den „Hopfenlehrpfad" geniessen. Nun konnten wir Abläutern. Das heisst, die nicht löslichen Bestandteile “der Treber“ setzten sich am Boden ab und wirkten wie ein grosses Sieb, durch das die Bierwürze grob gefiltert und anschliessend ein bis eineinhalb Stunden gekocht wurde. Für die, die Lust hatten, hielt Markus sein Hopfenschnupf bereit. Nach dem Schnupf verwöhnten sie uns mit einem Dessert aus Hopfenspezialitäten, einem Kaffee und einem Gläschen ’Hopfentropfen’. Schon startete das „Humpencurling“ wo man für jeden Treffer ein Stammheimer Hopfen Bräu erhielt. Nun kamen wir zum zweit letzten Schritt des Brauens. Die Eiweissbestandteile, die ausgeschieden wurden, mussten gesammelt werden und dazu machten wir einen Wirbel und liessen diesen so stehen. In dieser Zeit gingen wir zum starken Alkohol hinüber.In der modern gestaltenten Whisky-Lounge wartete die Whisky-Degustation auf uns. Auch dazu erzählte uns Markus einiges. Nun zum letzten Vorgang. Das Eiweiss hat sich als kleine Pyramide abgesetzt und man konnte unsere Würze abschütten und abkühlen lassen. Die Gärung (3-8 Tage) und die Reifung (2-6 Monate) überliessen wir Markus und warteten gespannt auf unser köstliches Jubiläumsbier. Nach einem Einkauf im Hoflädeli machten wir uns alle auf den Weg in den Feierabendverkehr. Treffpunkt war im K1, wo wir uns voneinander verabschiedeten und mit schönen Erinnerungen nach Hause gingen.

 

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20